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Projekt Lausitzer Naturenergie eG


Wir bestimmen selbst, 

wie in der Lausitz Strom erzeugt wird – nicht Vattenfall! 

Wir gründen eine Genossenschaft


Arbeitsname: „Lausitzer Natur Energie eG i.G.


Zur Vorgeschichte:

Eigentlicher Ideengeber Martin Schellinger aus Berlin. Ich lernte Ihn über den Verteiler der Brandenburger Initiative „Keine neuen Tagebaue – für eine zukunftsfähige Energiepolitik“ kennen.

 

Die Idee fand ich so klasse, dass ich mich seit ca. anderthalb Jahren damit beschäftige und bestrebt bin, das auf die Beine zu stellen. Denn die Lausitz muss Vattenfall das „Wasser“ selbst abgraben, wenn sie die Tagebaue und die Kohle nicht länger möchte. Und dennoch darf man dabei nicht den Aspekt vergessen, das Vattenfall auch Arbeitgeber für viele Menschen ist. Sprich den Menschen der Region nicht nehmen, sondern eine schlüssige die Existenz nicht gefährdende Perspektive aufzeigen.

 
Dazu brauche ich vor allem Menschen, die ebenfalls begeistert von der Idee sind und als Mitglieder/Genossen mitmachen möchten. Der Aufbau wird nicht leicht, doch wir haben mit ein wenig Glück einen Fachmann (Herr Hünich) dabei.

 

Herr Hünich hat bereits erfolgreich eine Energie-Genossenschaft (Gas und Strom) in Dresden mit aufgebaut und bietet uns sein know How an. Die „Energiehaus Dresden eG“ mit bereits einigen tausend Kunden setzt zwar nicht ausschließlich auf Grünen Strom und Grünes Gas, aber der Gedanke, dass Bürger ihren Stromeinkauf selbst in die Hand nehmen ist dort ebenfalls sehr ausgeprägt vorhanden.


Natürlich nicht für um sonst, wie viel ihm seine Arbeit wert ist wird noch geklärt. Auch, welche Fördertöpfe z.B. fürs Coaching für die Erstellung eines Unternehmenskonzepts/Businessplans genutzt werden sollten steht noch aus, wofür der Sitz der Genossenschaft sehr entscheidend ist (je nachdem wie die Länderförderprogramme gestrickt sind).


Die Grundidee die dahinter steht

  • Einkauf und Erzeugung von Energie in die Bürgerhand nehmen

  • Dadurch einen eigenständigen ostdeutschen Energieversorger für die Lausitz zu etablieren (das Einer- von- uns- Gefühl)

  • den Menschen in unserer Region die Möglichkeit geben, Grünen Strom und Grünes Gas zu kaufen und damit auf schmutzigen Kohlestrom und Gasimporte zu verzichten

  • als eingetragene Genossenschaft sehr demokratisch, da jedes Genossenschaftsmitglied die gleichen Stimmrechte hat und auch ausüben kann

  • die Chance der Übernahme eines eigenen kleinen Gasversorgungsnetzes im Raum Kamenz in naher Zukunft

  • die Energieerzeugung durch Erneuerbare Energien Stück für Stück selbst in die Hand zu nehmen, wodurch Schaffung von Arbeitsplätzen im Vertrieb, Planung von Anlagen, Bau von Anlagen (örtliches Handwerk) und nachhaltiger Landwirtschaft in der teils strukturschwachen Lausitz erfolgt

  • Hohe Wertschöpfung in der Region

  • generell Unabhängigkeit von Energieexporten und Stabilisierung der Verbraucherpreise

  • Klimaschutz und Ressourcenschonung

  • Und einer der wichtigsten Punkte: die Chance zum aktiven Heimaterhalt, denn nur wenn sich der Energiemix in der Region spürbar ändert, werden die Kohlekraftwerke überflüssig!

  • Nutzung der sich im Aufbau befindlichen Wechselkampagne „Ostsachsen wechselt e.V“

 

Mögliche/nötige Schritte sowie Vorschläge von Tätigkeitsgebieten
1.

  • Aufstellung Grobkonzept

  • Gründung der Genossenschaft und Eintragung

  • Aufstellung des fundierten Unternehmenskonzepts, dazu vorab Antragstellung Fördermittel Coaching SAB (wenn Genossenschaft in Sachsen - gibt es in Brandenburg vergleichbares?)

  • Eventuell Förderung des Vorhabens durch die GLS-Bank – entsprechend Antragstellung

  • Vorbereitung und Beginn Ökostromverkauf, Befreiung von der EEG-Umlage (wie die Naturstrom AG – Gründe derzeit unbekannt)

2.

  • Anbieten von Energieberatung inkl. Erstellung von Konzepten zur Energieeinsparung/Effizienzsteigerung

3.

  • eigene Projektgruppe zwecks Bau eigener Strom-Kraftwerke in der Region

  • Bau eigener Anlagen

  • Einstieg in den Gasverkauf

4.

  • Eventuell Übernahme des lokalen Gasversorgers „Energieversorgung Schwarze Elster GmbH“ mit 63 Dörfern

  • eigene Projektgruppe zwecks Bau eigener Gas-Erzeugungsanlagen in der Region

  • Bau eigener Anlagen

  • Anbau Energiepflanzen sowie Verwertung Biomasse zur Energiegewinnung (Nachhaltig!!)

5.

  • Speicherung von Strom und Gas

  • Eigenversorgung der Strom- und Gaskunden

 

Fragen, die noch offen sind sowie Aufgaben

  • Sitz(e) der Genossenschaft, künftig oder nur zu Beginn (wegen der Fördermitteltöpfe)

  • Genossenschaft mit Nachschusspflicht oder ohne? (Vorschlag: Ohne!)

  • Wer macht mit als Genossenschaftler?

  • Wie viel sind sie bereit als Anteil zu zahlen? Ist der Betrag je Anteil OK?

  • Abstimmung Terminkette – Gründung, Beauftragung Coaching/Erstellung Unternehmenskonzept, Verhandlungen/Gespräche zwecks Stromeinkauf mit EWS/ greenpeace energy eG!

  • Mit Herr Hünich oder ohne?

  • Sammlung von potentiellen Gründern oder künftigen Mitgliedern/Genossen sowie ihrer Bereitschaft Anteile zu Erwerben (wie viel)!

  • Wie viele Stromkunden brauchen wir, damit die Unkosten gedeckt sind?

  • Wie viel kostet unser Strom, können wir mithalten? (Dazu Befreiung von der EEG-Umlage (wie die Naturstrom AG – Gründe derzeit unbekannt) )

  • Ist der Markt noch offen oder besteht ein Überfluss an Stromanbietern. Wie realistisch ist die Lage einzuschätzen – jetzt, später oder nie?

 

Bisherige Ergebnisse:

  • Gespräch mit dem Mitteldeutschen Genossenschaftsverband über deren Unterstützung beider Gründung und zwecks Prüfung der Satzung

  • Gespräch mit Herrn Hünich über deren Mitwirkung

  • Recherche einiger Fördermöglichkeiten (Coaching-Unterstützung mit Zuschuss 6.000 € durch die Sächsische Aufbaubank, Förderung durch die Fonds der GLS-Bank)

  • Sammlung möglicher Gründer und künftiger Mitglieder/Genossen (im Moment 8 Anteile zu je 300 €)

 

Kontakt:

Ostsachsen wechselt e.V.

c/o Ronny Böhme
Landstraße 19A

Schwosdorf

01917 Kamenz

 

Mail:

Tel.: 03578/30030