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Wissen, warum man zu den Erneuerbaren wechseln sollte

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Von Rekord zu Rekord

 Wie sich die Zeiten ändern. Vor ein paar Jahren hieß es noch, Windräder und Solaranlagen würden niemals einen nennenswerten Beitrag zur Energieversorgung leisten können. Neuerdings aber geht den Freunden der Atomkraft und der Großkraftwerke die Entwicklung offenbar zu schnell. Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft haben die Windenergieanlagen im Dezember wegen der anhaltend starken Westwinde einen neuen Monatsrekord in der Stromproduktion aufgestellt. Der Anteil der erneuerbaren Energieträger am deutschen Bruttostromverbrauch wird 2011 damit etwas über 20 Prozent gelegen haben. Zieht man den nicht unerheblichen Eigenverbrauch der Atom- und Kohlekraftwerke ab, so haben Wind, Sonne und Co. im letzten Jahr schon fast ein Viertel des Bedarfs abgedeckt.

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2011 Rekordjahr für den Aufbau von Solarkapazitäten in Deutschland

In Deutschland kommt der Ausbau der Solaranlagen schneller voran, als geplant. Dow Jones Newswires meldet, dass 2011 Anlagen mit einem Wert von ca. 7.500 Megawatt errichtet wurden. Damit sei das Rekordjahr 2010 noch übertroffen worden. Das Planziel für den Netzausbau für das Jahr 2022 könnte bereits 2015 erreicht werden. Indes mehren sich die Stimmen, die einen weiteren Subventionsabbau fordern.

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Werbung für Dinosaurier

Lobbyarbeit für Kohlekraftwerke, oder warum die BRD kürzlich Strom aus Österreich kaufen mußte: Medienberichte suggerieren Versorgungskrise

Zur Zeit läuft in Teilen der Medien eine Kampagne gegen den weiteren Ausbau der Wind- und Solarenergie. Zum einen wettern Welt, Spiegel, Stern und andere im Chor mit christdemokratischen und liberalen Spitzenpolitikern gegen den Solarstrom. Zum anderen wird ein schon Wochen zurückliegender Vorfall herangezogen, um das Schreckgespenst eines Netzzusammenbruchs an die Wand zu malen.

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Windkraft ausgebootet

Stimmungsmache gegen Ökostrom. Umlage nutzt Netzbetreibern. Atom- und Kohlestrom ­verdrängen erneuerbare Energien

Das sind Meldungen, wie sie die Energiekonzerne lieben. »Ökostrom wird teurer«, so oder ähnlich titelten dieser Tage viele Medien. Sie posaunten damit eine Pressemeldung der vier großen Netzgesellschaften heraus. Kurz darauf wird nachgelegt: Der Ausbau der Offshore-Windparks komme nicht voran, die Anbindung ans Netz sei zu teuer, Bürger würden auch an Land die Erweiterung des Höchstspannungsnetzes blockieren. Und zu guter Letzt intervenieren auch die Ratingagenturen: Moody’s, so meldete die Financial Times Deutschland (FTD) droht den Stromkonzernen mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit, also mit höheren Zinslasten.

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E.ON zieht vor Gericht

Der Energiekonzern und Produzent von Atomstrom E.ON hat Meldungen zufolge angekündigt, gegen den geplanten Atomausstieg zu klagen. Doch bevor Klage eingereicht wird, soll dem Staat die Rechnung präsentiert werden. Der Schaden, der dem Konzern durch den Atomausstieg entsteht, soll noch genau beziffert werden.

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Stellungnahme zum „Energie- und Klimaprogramm Sachsen“

Der Verein „ostsachsen-wechselt e.V.“ lehnt das „Energie- und Klimaprogramm Sachsen“ mit Stand 12. Oktober 2011 ab. Die Sächsische Staatsregierung vertritt eine Position, die zu einer erheblichen Benachteiligung der Erneuerbaren Energien führt und voraussehbar werden lässt, dass die Klimaschutzziele nicht eingehalten werden. Der Klimawandel bringt erhebliche Veränderungen und Probleme mit sich, was die Sächsische Staatsregierung auch so sieht, doch hat sie kein zukunftsweisendes Konzept, wie dem zu begegnen ist. Die Nutzung der fossilen Brennstoffe, die für den größten Teil der Treibhausgasemissionen verantwortlich ist, soll über Jahrzehnte festgeschrieben werden, während die Erneuerbaren Energien als störender Kostenfaktor benachteiligt werden.

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Energiekonzerne planen neues Atomkraftwerk

Wie die Dow Jones Newswires melden, treiben E.ON und RWE den Ausbau der Atomkraft voran. In Deutschland sind sie durch den politisch gewollten Atomausstieg daran gehindert, deshalb zieht es sie ins Ausland. In Großbritannien planen sie den Bau eines Atomkraftwerkes mit der Leistung von 6 Gigawatt. Umweltorganisationen und Verbraucher sind gefordert.

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Graues Eldorado

Donnernd rattert der Zug mitten durch das nordkolumbianische Städtchen Orihueca. Der Lärm ist unbeschreiblich. 90 Waggons, beladen mit Kohle, manche davon offen, so daß sich der Staub entlang der Gleise verteilen kann. Es geht zur Küste, dort wird das schwarze Gold nach Europa verschifft. Manchmal sind es über 100 Anhänger, die im Halbstundentakt rund um die Uhr in wenigen Metern Abstand an den Häusern vorbeirauschen.

Die Szene stammt aus einem dieser Tage veröffentlichten Dokumentarfilm, den die Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien in Zusammenarbeit mit der kolumbianischen Organisation Pensamiento i Acción Social (PAS) produziert hat. Der Norden Kolumbiens hat sich in den letzten zehn Jahren zu einem Eldorado des Kohletagebaus entwickelt. Der hohe Weltmarktpreis macht es möglich. Vielleicht nur 15 bis 20 US-Dollar pro Tonne müssen aufgewendet werden, um die Steinkohle aus der Erde zu holen, schätzt Oliver Krischer. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete ist in den letzten Jahren mehrfach in die Region gereist, um sich vor Ort über die Folgen des Abbaus zu informieren.

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Sichtbares Strahlenproblem in Gorleben

 

Thermographieaufnahmen von der Castorhalle in Gorleben verdeutlichen, wie groß das Strahlenproblem im Zwischenlager ist. Greenpeace-Aktivisten haben in der Nacht zum Samstag mit einer Wärmebildkamera die Castorhalle fotografiert. Das Ergebnis: Deutlich zu erkennen ist die durch den hochradioaktiven Atommüll aufgeheizte Luft im Inneren der Zwischenlagerhalle, die aus den Lüftungsschlitzen des Lagers ungefiltert austritt.

Zusätzlich tritt auch die sogenannte Streustrahlung durch Neutronen aus den Zu- und Abluftöffnungen der Halle in die Umwelt. Diese Strahlung macht laut TÜV etwa zwei Drittel der an den Messpunkten erfassten Radioaktivität aus.Radioaktive Strahlung kann man nicht sehen, auch das macht sie so gefährlich, erklärtGreenpeace-Atomexperte Tobias Riedl.

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Wirtschaft fordert mehr Kohleverstromung

Die Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat scheinbar zu einem Umdenken in der Energiepolitik geführt und der deutsche Atomausstieg wurde zum zweiten Mal beschlossen. Die sofortige Abschaltung von acht Kraftwerken und das absehbare Ende der anderen, hat die Frage aufgeworfen, wie die Versorgungssicherheit gewährleistet werden kann. Schon kurz nach der Verkündung des zweiten Atomausstiegs wurde in den Regierungen, in der Wirtschaft und an der Börse darüber debattiert, inwieweit die klimaschädliche Kohleverstromung gefördert werden soll. Am 1. September hat die IHK Cottbus gemeinsam mit fünf weiteren Industrie- und Handelskammern eine Resolution verabschiedet, in der sie einen Ausbau der Braunkohlenförderung fordern. Ihre Hauptforderungen sind, dass sich Politik und Wirtschaft in Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt sich ganz offen zur Braunkohlenverstromung bekennen und die CCS-Technologie massiv fördern.

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