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Vorstellung

Der Ostsachsen wechselt e.V., Schwosdorf/Šwobicy
Gegründet am 14.05.2008 engagierte sich der Ostsachsen wechselt e.V. in den ersten Jahren mittels Veranstaltungen rund um das Thema Strom und Gas für die Verbraucher. Wie jede und jeder selbst umweltfreundlichere Energie nutzen kann und welche Tarife es auf dem liberalisierten Energiemarkt gab. Schnell wurde klar, dass am bestens selbst Energie vor Ort sauber erzeugt werden soll, weswegen durch den Verein die heutige Lausitzer NaturEnergie – Genossenschaft gegründet wurde.


nachhaltige Energie und Mobilität
Das Engagement für den Einsatz von regional erzeugter erneuerbarer Energie, der Energieeffizienz, der Sektorenkopplung und Wärmeenergie, der Mobilität und der Energieautarkie beschäftigt den Verein weiterhin. Gemeinsam mit regionalen Partnern werden Informationsveranstaltungen vor Ort bei den Menschen in unserer Region durchgeführt. Augenmerkt liegt dabei darauf, einfache Lösungen für die Menschen aufzuzeigen die niederschwellig und mit möglichst geringem finanziellem Einsatz kurzfristig umsetzbar sind und eine Eigendynamik in der Nachbarschaft anzustoßen. Zur Mobilität bietet er Workshops und ebenfalls Veranstaltungen an, insbesondere wie dörfliche Strukturen so aufgebaut und vernetzt werden können, dass die Bewohner nicht zwingend auf ein eigenes Auto angewiesen sind und einen ähnlichen Komfort haben, wie die Menschen in den großen Städten.


Kunst-Dorf-Natur in Šwobicy I Schwosdorf „An den Drei Linden“ 
Der Verein errichtete in den letzten Jahren einen dauerhaften Ort der Symbiose zwischen „Kunst-Natur-Dorf“.


Mit der einmal im Jahr stattfindenden Kunst- und Kulturwoche und Veranstaltungen im Amphitheater „Oculus Solis“ wird dieses Ziel hauptsächlich umgesetzt und auch im kleinen Schwosdorf Angebote im Kunst- und Kulturbereich geschaffen.


Positive sich stehts erneuernde phasische und psychische Energie ist für uns Menschen enorm wichtig. Dazu gehört für den Verein auch, sich an Kunst erfreuen sowie kreativ selbst wirken zu können, sich in gesunder Natur aufzuhalten und vor allem zu wissen, wie man sich selbst gesund ernähren kann.


Dies alles auch in Schwosdorf. Die großen und kleinen, erfahrenen und neuen Künstler, sollen sich von der idyllischen Natur und der Ruhe und Historie des Dorfes inspirieren lassen. In der Kunstwoche wird durch eine Künstlerin oder ein Künstler ein Kunstwerk erschafft, der oder dem dabei sowohl über die Schulter geschaut als auch selbst "Hand angelegt werden kann". Jenes kann das Erschaffen von größeren und kleinen physischen Kunstwerken (wozu auch das Malen zählt) mit regionalen Werkstoffen (die im Ort und der Umgebung dauerhafte öffentliche Plätze bekommen), die bildende Kunst oder auch musikalische, literarische oder darstellende Kunst sein. Ziel dabei ist es bei vorgenannten einzelnen Disziplinen, jeweils generationenübergreifend gemeinsam „Kunst“ niederschwellig zu schaffen/darzustellen und somit ein dauerhaftes Interesse und/oder das (Wiederentdecken) für eigenen kreative Fähigkeiten bei den Menschen zu wecken. Am Kunst-Samstag (immer der erste Samstag im Juli) wird die fertige Kunst ausgestellt und es gibt eine kleine "Künstlerstraße" für Kinder und Nachwuchskünstler. Krönender Abschluss ist das kleine Musikfestival am Abend mit abwechselnden musikalischen Künstlern.


Natur
Einen öffentlichen „essbaren Obstbaumwald“, das war ein langjähriger Traum des Vereins. Und er wurde war. Klar, die Bäume müssen nun erstmal wachsen, um endlich ernten zu können. Dass dauert noch ein paar Jahre.


Ziel ist neben der Ernte von gesundem Obst der Erhalt alter Obstbaumsorten (sowie die Weiterverbreitung) in Verbindung mit Permakultur. Für die Erhöhung der Artenvielfalt wurde eine Blühwiese anlegt. Zum Einsatz kommen klimawandelgeeignete (bzw. als geeignet bewertete) standortgerechte alte überwiegend regionale historische Hochstamm-Obstbaumsorten sowie Pflanzen in Verbindung mit Permakultur (Gemüse, Obst und auch Blumen sowie Sträucher) unter Biolandbau-Maßstäben. Die Nutzung/Veredelung des Obstes erfolgt in der Region. Außerdem können Samen, Reiser usw. der Pflanzen die dauerjährig sind und/oder sich reproduzieren lassen gewonnen und den regionalen Baumschulen, Gärtnern usw. zur Verfügung gestellt werden. Letztendlich ist es aber auch eine Bewahrung des natürlichen Erbes.

 
International wird mit Partnern aus Polen und der Ukraine seit 2023 das Projekt „Last Frieden gedeihen - historische Obstbäume für gemeinsames Europa der Vielfalt“ umgesetzt. Ziel dieses Projektes ist es, jeweils regional typische alte Obstbaumsorten auszutauschen, zu pflegen und zu erhalten und in der Ukraine Symbole für die Freiheit, den Frieden und die slawische Verbundenheit zu setze. Und diese „Symbole“ erwachsen und blühen zu lassen. 
 

 

Natur

„Króna“, 2021, Rumen Dimitrov, An den Drei Linden, Schwosdorf