E.ON zieht vor Gericht
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 09. November 2011 15:51
Der Energiekonzern und Produzent von Atomstrom E.ON hat Meldungen zufolge angekündigt, gegen den geplanten Atomausstieg zu klagen. Doch bevor Klage eingereicht wird, soll dem Staat die Rechnung präsentiert werden. Der Schaden, der dem Konzern durch den Atomausstieg entsteht, soll noch genau beziffert werden.
Im Mai hatte der Konzern angekündigt, wenn die Bundesregierung den geplanten Atomausstieg durchführt, Ansprüche in Milliardenhöhe geltend zu machen. Damals wollte man noch auf Gespräche setzen, um den Staat zum Einlenken zu bewegen.
Wie hoch der entstandene „Schaden“ genau ist, soll noch berechnet werden. Der Konzern sieht sich in den neun Monaten seit Verkündung des Atomausstiegs um eine Summe von 2,3 Mrd. Euro gebracht. In dieser Summe ist bereits die Brennelementesteuer von 500 Mio. Euro enthalten, die gesondert eingeklagt werden soll. Wie hoch allerdings die staatlichen Subventionen für die Atomenergie in den neun Monaten waren und ob man diese verrechnen wollen, gab der Konzern nicht bekannt.

