E.ON zieht vor Gericht

Der Energiekonzern und Produzent von Atomstrom E.ON hat Meldungen zufolge angekündigt, gegen den geplanten Atomausstieg zu klagen. Doch bevor Klage eingereicht wird, soll dem Staat die Rechnung präsentiert werden. Der Schaden, der dem Konzern durch den Atomausstieg entsteht, soll noch genau beziffert werden.

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Energiekonzerne planen neues Atomkraftwerk

Wie die Dow Jones Newswires melden, treiben E.ON und RWE den Ausbau der Atomkraft voran. In Deutschland sind sie durch den politisch gewollten Atomausstieg daran gehindert, deshalb zieht es sie ins Ausland. In Großbritannien planen sie den Bau eines Atomkraftwerkes mit der Leistung von 6 Gigawatt. Umweltorganisationen und Verbraucher sind gefordert.

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Sichtbares Strahlenproblem in Gorleben

 

Thermographieaufnahmen von der Castorhalle in Gorleben verdeutlichen, wie groß das Strahlenproblem im Zwischenlager ist. Greenpeace-Aktivisten haben in der Nacht zum Samstag mit einer Wärmebildkamera die Castorhalle fotografiert. Das Ergebnis: Deutlich zu erkennen ist die durch den hochradioaktiven Atommüll aufgeheizte Luft im Inneren der Zwischenlagerhalle, die aus den Lüftungsschlitzen des Lagers ungefiltert austritt.

Zusätzlich tritt auch die sogenannte Streustrahlung durch Neutronen aus den Zu- und Abluftöffnungen der Halle in die Umwelt. Diese Strahlung macht laut TÜV etwa zwei Drittel der an den Messpunkten erfassten Radioaktivität aus.Radioaktive Strahlung kann man nicht sehen, auch das macht sie so gefährlich, erklärtGreenpeace-Atomexperte Tobias Riedl.

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