Permakultur und Teich

Die Idee auf 3.253 m2.

Dieses ehemaliges direkt an die Ortschaft Schwosdorf angrenzende konventionell (da klein und hangig) schwer zu bewirtschaftende ehemalige Feld wurde und wird im Kontext mit der auf den anderen Feldflächen des Antragstellers entstehenden Biolandbau zu einer für die Natur wertvollen Nutzungsfläche werden.


In einem ersten Schritt wurde das Grundstück mit den Medien Wasser und Strom „erschlossen“ sowie für die künftige Nutzung im Einklang mit der Natur leicht profiliert sowie mit Bodenverbesserung aufgewertet. Die „Swales“ (kleine Gräben quer zum Hang um Regen/Tauwasser zurückhalten) 

 

Geplant ist noch, mit dem Anlegen von Hangstufenmauern aus Feldsteinen in Trockenbauweise zur besseren Zurückhaltung des Regenwassers am Hang und Vermeidung von Bodenerosion (teilweise aus gesammelten Feldsteinen der anzulegenden Fläche – Nutzung des bereits vorhandenen natürlichen Materials) zu beginnen. Diese Stufen / Treppen sowie kleine einzelne Flächen werden als Beete zum Anbau von Gemüse und für die Anpflanzung einiger weniger Rebstöcke genutzt.  Es wurden verschiedenen Obstbäume (alte Sorten – überwiegend Regional – Hochstamm – mindestens 50 unterschiedliche Sorten) und erste Sträucher sowie Beeren gepflanzt.


Der kleine Teich für Amphibien und Fische sowie Libellen … – abgedichtet durch natürlichen Lehm – wurde bereits angelegt.  Generell wurde und wird bei der gesamten Maßnahme weitestgehend auf Kunststoffe bzw. nicht natürliche Stoffe verzichtet. Der Teich ist ein zentraler Baustein der Biodiversität in der Fläche, dient darüber hinaus sowohl der Regenwasserrückhaltung des darüber liegenden Biolandbau-Feldes und der teilweisen Wasserversorgung der Pflanzen auf der Fläche. Der Bau der Kräuterschnecke mit ihrer Plattform für Besucher/interessierte zwecks Verweilen wurde bereits errichtet, freut sich aber auf noch viel mehr Kräuter. Für Besucher zu Pferd wurde eine kleine Futterstelle mittels Kunst (die „Fünf Jahreszeiten“ von Thomas Beier) geschaffen. Es gibt noch die einen kleinem Unterstand zu schaffen, der dann auch für die Fahrräder genutzt werden kann- Für die Besucher mit dem Fahrrad wird in jedem Fall noch ein Fahrradständer aufgebaut.

Die Feldsteinhaufen als weiteres Rückzugsgebiet für Reptilien, Kleintiere und Insekten sowie die Benjeshecken wurden ebenfalls angelegt. Die Wege zum und vom zentralen Ort um das Kunstwerk „Krona“ vom Künstler Rumen Dimitrov sowie die kleinen Wege im Gelänge werden sind bereits angelegt. Der Weidenpavillion + Weiden werden sollen noch angepflanzt werden.

Nachpflanzungen müssen Aufgrund der Trockenheit immer wieder erfolgen, der erste Gemüseanbau sowie die Errichtung eines kleine Geräte/Technikhauses in Holzbauweise erfolgen demnächst. In einem kleinen Holzhäuschen werden die Utensilien für die Floristik und die Kunst gelagert bzw. untergestellt. Kleine Bänke zum Verweilen wurden auf der Fläche bereits und werden weiterhin erreichtet. 

 

Künftig wird es Nistkästen für Vögel, ein Insektenhotel, Totholzstämme als Rückzugsort „ausgelegt“ sowie das Bienenhaus oder Bienenstöcke geben. Die Naturblumenwiesen werden ausgesät und gehegt zur Stärkung und Wiedererlangung der Biodiversität. Geplant ist auch die Errichtung von 2-3 kleinerer Kletter/spielmöglichkeiten für Kinder mittels Naturmaterialen, die Durchführung weiterer Infotage für Interessierte sowie erste Ernte des Obstes und Gemüses mit den Kindern der Schule in den Nachbardörfern, den Dorfbewohnern sowie weiteren Interessierten. Das gewonnene Obst und Gemüse wird an einem gemeinsamen Erntetag verkauft, für die Lagerung und/oder dem Verkauf vorbereitet oder mit einer anzuschaffenden Obstpresse verarbeitet. Eine Info-Tafel die über das Gebiet informiert wird noch am zentralen Ort errichtet.

 

Ein Monitoring und gegebenenfalls Anpassen/Gegensteuern bei Fehlentwicklungen im Sinne der Biodiversität/Artenvielfallt und des Biotopverbundes soll dauerhaft stattfinden. Eingebunden werden auch die Erfahrungen der umliegenden Obstbaumbesitzer die in Veranstaltungen ihr Wissen weitergeben über die Sorten als auch über die Pflege der Gehölze. Für die gepflanzten Bäume wird es die Möglichkeit von Patenschaften für die Kinder geben um eine dauerhafte Bindung zum Baum aufzubauen und über das gesamte Leben sowohl des heranwachsenden jungen Menschen als auch dem Bezugsbaum herzustellen. Die Veranstaltungen in Vortragsform sollen zu einem späteren Zeitpunkt in einem kleinen anzulegenden Amphitheater (nicht Bestandteil des Antrages) stattfinden.

 

Danach finden die bereits Erwähnten Veranstaltungen regelmäßig zum Part Flora/Fauna sowie eine stete Evaluierung/Anpassung statt.

 

Die zu erwartenden Ergebnisse:

 

Konkrete Punkte für eine Projektevaluierung:

 

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